Weinbewertung

 

Um Weinqualität in möglichst klar erfassbare Daten auszudrücken, hat man verschiedene Bewertungssysteme geschaffen, die auch zur Verleihung von Prämierungen, Weinsiegeln und Gütezeichen herangezogen werden. Sie alle setzen eine Sinnenprüfung des einzelnen Weines voraus.

 

In Österreich wird typischerweise nach dem 20-Punkte-System vorgegangen:

 

10 Punkte: grob fehlerhafter Wein, durchgefallen;
11 Punkte: erkennbare Fehler;
12 Punkte: trinkbarer Wein;
13 Punkte: nichts Besonderes, aber fehlerfrei;
14 Punkte: ordentlich, im Alltag trinkbar;
15 Punkte: gutes Mittelmaß, ordentlich;
16 Punkte: sehr guter Wein, schon beachtlich;
17 Punkte: sehr guter bis großer Wein;
18 Punkte: großartiger Wein;
19 Punkte: außergewöhnlicher Spitzenwein;
20 Punkte: perfekter, nicht zu überbietender Jahrhundertwein.

 

 

Immer mehr internationale Bedeutung erlangt das 100 Punktesystem nach Robert Parker:

 

weniger als 60 Punkte: fehlerhafte Weine (unacceptable);
60 – 69 Punkte: Weine mit deutlichen Schwächen und Fehlern, belanglos (below average);
70 – 79 Punkte: durchschnittlich, machen nicht unbedingt Freude (average);
80 – 84 Punkte: ansprechende, gute Weine, empfehlenswert (average to good);
85 – 89 Punkte: sehr gute, ausgewogene Weine, sehr empfehlenswert (very good);
90 – 94 Punkte: weit überdurchschnittliche Weine, exzellent, herausragende Qualität, große internationale Klasse (outstanding);
95 – 99 Punkte: hervorragende, perfekte Weine, Spitzenklasse, vielsichtig und von großer Tiefe, sie zu trinken ist ein unvergessliches Erlebnis (extraordinary);
100 Punkte: der vollkommene Wein, nicht mehr zu übertreffen, ein Jahrhundertwein.

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